Hinter jedem Kilometer steckt eine Geschichte Entdecken Sie miabus
Vom Fahrersitz zum Unternehmer:
Die Geschichte hinter miabus
Vom Kindheitstraum
zum erfolgreichen Unternehmer

Ich möchte Ihnen heute meine Geschichte erzählen. Sie beginnt an einer Bushaltestelle in Berlin, an einem kühlen Morgen. Ich war noch ein kleiner Junge, aber schon damals konnte ich mich für Busse begeistern. Während andere Kinder verschlafen auf den Schulbus warteten, stand ich mit leuchtenden Augen da und beobachtete alles: das Zischen der Türen, das Brummen des Motors, die Haltestellenansagen. Für mich war der Bus mehr als nur ein Verkehrsmittel – er war ein Symbol für Freiheit, Technik und Abenteuer. Schon damals wusste ich: Eines Tages werde ich selbst hinter dem Steuer eines solchen Busses sitzen.
Meine Leidenschaft begann früh. Jeden Morgen fuhr ich mit dem Bus zur Schule, oft über anderthalb Stunden. Während andere Kinder den Weg als lästig empfanden, war er für mich das Highlight des Tages. Ich beobachtete die Busfahrer, stellte ihnen Fragen und durfte manchmal sogar die Knöpfe bedienen, um die Türen zu öffnen. Diese kleinen Momente waren für mich magisch. Zu Hause spielte ich die Busfahrten nach. Mit einem Verkehrsteppich simulierte ich die Strecken, sprach Haltestellenansagen in einen Kassettenrekorder und imitierte die Geräusche der Motoren. Mein Traum war klar: Ich wollte Busfahrer werden.
Der erste Rückschlag: Ein Traum, der an einem Führerschein zu scheitern droht
Doch wie so oft im Leben war der Weg dorthin nicht einfach. Nach der Schule verließ ich Berlin, um meine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb zu beginnen. Voller Hoffnung bewarb ich mich deutschlandweit – nur um festzustellen, dass mir eine entscheidende Voraussetzung fehlte: der Autoführerschein. Ohne ihn war eine Bewerbung unmöglich. Aber wie sollte ich mir den Führerschein leisten? Meine finanziellen Mittel waren begrenzt, und mein Traum schien in unerreichbare Ferne zu rücken.
Ein Umweg durchs Leben: Vom Friseurlehrling zum Bäckergehilfen
In meiner Verzweiflung entschied ich mich für einen anderen Weg: eine Ausbildung zum Friseur. Es war eine Notlösung, nichts weiter. Schon nach wenigen Wochen merkte ich, dass dies nicht mein Weg war. Ich kündigte die Ausbildung – ohne Plan B, aber mit der festen Überzeugung, dass ich meinen Traum nicht aufgeben würde.

Auf dem Heimweg klopfte ich spontan bei einem Bäcker an und fragte nach Arbeit. Für wenige Euro die Stunde nahm ich einen Job an, der mir gerade genug einbrachte, um über die Runden zu kommen. Nach langen Nachtschichten suchte ich weiter nach Möglichkeiten, meinen Traum zu verwirklichen. Und dann, eines Tages, fand ich eine Stellenanzeige in Hannover. Ein Busunternehmer suchte Auszubildende. Ich griff zum Telefon, und wenig später saß ich im Vorstellungsgespräch.
Die große Chance: Ein Vorstellungsgespräch, das alles veränderte
Der Unternehmer, ein Mann mit einem feinen Gespür für Menschen, sah etwas in mir. Er erkannte meine Leidenschaft und meinen unerschütterlichen Willen. Er glaubte an mich. Und so begann ich meine Ausbildung – ohne Führerschein, aber mit einem Chef, der bereit war, in mich zu investieren. Er finanzierte mir nicht nur den Busführerschein, sondern auch den Autoführerschein. Endlich war ich auf dem richtigen Weg.
Frühe Unternehmergeist: Mit 17 Jahren auf eigenen Rädern
Im Jahr 2012 schloss ich die Ausbildung erfolgreich ab. Doch schon während dieser Zeit zeigte sich, dass ich mehr wollte. Mit nur 17 Jahren gründete ich ein Kleingewerbe und organisierte Busfahrten zu Großraumdiskotheken. Es war der Trend der Zeit, und ich wollte ihn nutzen. Ich lernte, wie man Tickets verkauft, Marketing betreibt und digitale Technologien einsetzt. Es war der Beginn meiner unternehmerischen Reise.
Lernen und Wachsen: Erfahrungen in der Busbranche
Nach der Ausbildung arbeitete ich als Busfahrer bei verschiedenen Betrieben. Ich sammelte Erfahrungen, lernte die Branche kennen – und stieß immer wieder auf dieselben Probleme. „Das haben wir schon immer so gemacht“, hieß es oft, wenn ich Vorschläge zur Verbesserung machte. Ich sah Möglichkeiten, Abläufe zu optimieren, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern – doch meine Ideen stießen auf taube Ohren.
Die Grenzen des Möglichen: Warum ich mein eigenes Unternehmen gründen wollte
Als ich schließlich die Betriebsleitung eines Busunternehmens übernahm, änderte sich das. Ich war jung, voller Energie und bereit, Veränderungen durchzusetzen. Doch auch hier gab es Grenzen. Der Unternehmensinhaber war nicht bereit, meine Visionen umzusetzen. Und so begann ich, von einem eigenen Unternehmen zu träumen.
Der Startschuss: Die Gründung von „BENTOURS Busverkehr“
Der entscheidende Moment kam, als ich erfuhr, dass ein langjähriger Kollege eine Konzession für ein Busunternehmen besaß, diese aber nie genutzt hatte. Gemeinsam schmiedeten wir Pläne. Im Jahr 2016 gründeten wir „BENTOURS Busverkehr“. Unser erster Bus war ein 17 Jahre altes Modell – nicht perfekt, aber funktional. Bereits wenige Tage nach der Gründung erhielten wir unseren ersten Auftrag: Schienenersatzverkehr für die Deutsche Bahn. Der Erfolg kam schneller, als wir es uns erträumt hatten.
Ein Neuanfang: Warum „miabus“ geboren wurde
Doch die Zusammenarbeit mit meinem Geschäftspartner hielt nicht lange. Unterschiedliche Ziele führten zur Trennung, und ich entschied mich, allein weiterzumachen. Mit der Trennung kam auch die Entscheidung, das Unternehmen unter einem neuen Namen weiterzuführen. Nach intensiver Recherche stieß ich auf den Namen „Mia“, was auf Italienisch „meins“ bedeutet. Die Botschaft war klar: Dieses Unternehmen war mein Traum, mein Projekt, meine Vision. Und so wurde „miabus“ geboren.
Innovative Mobilität: Wie „miabus“ die Branche verändert
Heute ist „miabus“ mehr als nur ein Busunternehmen. Wir bieten individuelle Mobilitätslösungen an, von Schienenersatzverkehr über Flughafentransfers bis hin zur Beförderung von Soldaten. Doch es ist nicht nur der Service, der uns auszeichnet – es ist die Philosophie dahinter.

Bei „miabus“ steht der Mensch im Mittelpunkt. Unsere Mitarbeiter kommen aus verschiedenen Nationen, und wir unterstützen sie bei der Integration. Eine eigene App erleichtert den Fahrern den Arbeitsalltag, und individuelle Wünsche wie freie Tage für persönliche Anlässe werden berücksichtigt. Während andere Unternehmen oft an veralteten Strukturen festhalten, setzen wir auf Innovation. Moderne Fahrzeugtechniken, KI-gestützte Systeme und digitale Prozesse sind bei uns Standard.
Krise als Chance: Mit Kreativität durch die Corona‒Pandemie
Die Corona-Pandemie stellte uns vor eine große Herausforderung. Doch mit kreativen Ideen und unermüdlichem Einsatz gelang es uns, diese Zeit zu überstehen. Heute sind wir ein Vorreiter in der Branche, ausgezeichnet als „Arbeitgeber der Zukunft“ und bekannt für höchste Qualität.
Ein Traum wird wahr: Vom Jungen mit leuchtenden Augen zum erfolgreichen Unternehmer
Meine Geschichte zeigt, dass Träume wahr werden können – wenn man bereit ist, hart dafür zu arbeiten. Es gab viele Rückschläge, viele schlaflose Nächte. Doch ich habe nie aufgegeben. Heute stehe ich hier, als Gründer und Geschäftsführer von „miabus“, und ich weiß: Der Weg war es wert.

Denn am Ende zählt nicht, wie oft man hinfällt, sondern wie oft man wieder aufsteht. Und ich werde immer wieder aufstehen – für meinen Traum, für mein Unternehmen, für „miabus“.