Ich möchte Ihnen heute meine Geschichte erzählen. Sie beginnt an einer Bushaltestelle in Berlin, an einem kühlen Morgen. Ich war noch ein kleiner Junge, aber schon damals konnte ich mich für Busse begeistern. Während andere Kinder verschlafen auf den Schulbus warteten, stand ich mit leuchtenden Augen da und beobachtete alles: das Zischen der Türen, das Brummen des Motors, die Haltestellenansagen. Für mich war der Bus mehr als nur ein Verkehrsmittel – er war ein Symbol für Freiheit, Technik und Abenteuer. Schon damals wusste ich: Eines Tages werde ich selbst hinter dem Steuer eines solchen Busses sitzen.
Meine Leidenschaft begann früh. Jeden Morgen fuhr ich mit dem Bus zur Schule, oft über anderthalb Stunden. Während andere Kinder den Weg als lästig empfanden, war er für mich das Highlight des Tages. Ich beobachtete die Busfahrer, stellte ihnen Fragen und durfte manchmal sogar die Knöpfe bedienen, um die Türen zu öffnen. Diese kleinen Momente waren für mich magisch. Zu Hause spielte ich die Busfahrten nach. Mit einem Verkehrsteppich simulierte ich die Strecken, sprach Haltestellenansagen in einen Kassettenrekorder und imitierte die Geräusche der Motoren.
Mein Traum war klar: Ich wollte Busfahrer werden.